Angststörung Therapie in Kiel – ein Weg zu den inneren Bildern hinter der Angst
Angst ist eines der häufigsten Themen, mit denen Menschen in meine Praxis kommen. In meiner Arbeit geht es nicht darum, Angst zu bekämpfen, sondern sie zu verstehen. Der folgende Text beschreibt meinen Zugang zu inneren Bildern und zur Beobachterposition.
Wie ich mit Angst arbeite – ein Weg zu den inneren Bildern
In meiner therapeutischen Arbeit geht es nicht darum, Angst zu bekämpfen. Angst ist kein Gegner. Sie ist ein Hinweis darauf, dass ein Mensch innerlich einem Bild ausweicht, das gesehen werden möchte.
Viele Menschen erleben Angst deshalb als etwas Fremdes oder Bedrohliches. Doch die Bilder, die Angst auslösen, sind immer Teil der eigenen Erfahrung. Wenn ein Mensch beginnt zu erkennen: „Das bin ich. Das gehört zu meiner Geschichte.“ …verwandelt sich Angst in ein Gefühl von verständnisvollem Eigenbewusstsein.
Ein zentraler Schritt ist dabei die Beobachterposition: Der Mensch lernt, nicht in der Angst zu stehen, sondern auf das innere Bild zu schauen, das sie trägt.
Wie ich konkret mit inneren Bildern arbeite
In meiner Arbeit vermittle ich drei grundlegende Zusammenhänge:
1. Es gibt zwei Arten innerer Bilder
- Fremdwahrnehmungen: Bilder, die wir von außen übernehmen. Sie sind energetisch neutral.
- Selbstwahrnehmungen: Bilder, die aus der eigenen Geschichte stammen. Sie sind immer energetisch aufgeladen.
Angst entsteht, wenn ein Mensch ein eigenes, aufgeladenes Bild für etwas Fremdes hält.
2. Wenn wir mit dem eigenen Bild in Kontakt kommen, entsteht Beobachtung
Sobald ein Mensch sein eigenes inneres Bild erkennt, tritt er automatisch in eine beobachtende Haltung. Diese Beobachterposition ist nicht erzwungen – sie entsteht von selbst, weil man sich wieder als Subjekt erlebt.
3. Jede emotionale Belastung ist eine Selbstwahrnehmung, die über eine Fremdwahrnehmung gespiegelt wird
Wir reagieren nicht auf die Welt, sondern auf das Bild, das wir von uns selbst in der Welt sehen. Deshalb ist es so wichtig zu verstehen:
- Eine bewusste Fremdwahrnehmung zeigt immer eine Sicht von außen.
- Jede Wahrnehmung des eigenen Selbst von außen ist eine gedachte Vorstellung.
- In jeder Wahrnehmung erkennen wir entweder uns selbst – oder wir erkennen, dass äußere Erscheinungen frei von energetischer Aufladung sind.
Wenn die inneren Bilder gesehen werden, verlieren sie ihre Bedrohlichkeit. Und die Angst verliert ihre Notwendigkeit.
Wenn Sie diesen Ansatz für sich interessant finden oder das Gefühl haben, dass er ein neuer therapeutischer Weg für Sie sein könnte, können Sie gern Kontakt zu meiner Praxis in Kiel aufnehmen.
Häufige Fragen (FAQ)
- Fremdwahrnehmungen – Bilder, die wir von außen übernehmen. Sie sind energetisch neutral.
- Selbstwahrnehmungen – Bilder aus der eigenen Geschichte. Sie sind immer energetisch aufgeladen.
- Eine bewusste Fremdwahrnehmung zeigt immer eine Sicht von außen.
- Jede Wahrnehmung des eigenen Selbst von außen ist eine gedachte Vorstellung.
- In jeder Wahrnehmung erkennen wir entweder uns selbst – oder wir erkennen, dass äußere Erscheinungen frei von energetischer Aufladung sind.