Hintergrundbild: Heilpraktiker in Kiel, Blücherplatz

Angststörung Therapie in Kiel – ein Weg zu den inneren Bildern hinter der Angst

Angst ist eines der häufigsten Themen, mit denen Menschen in meine Praxis kommen. In meiner Arbeit geht es darum, Ängste aufzulösen, indem wir ihre verzerrende Wirkung erkennen und die dahinterliegenden inneren Bilder verstehen. Der folgende Text beschreibt meinen Zugang zu inneren Bildern und zur Beobachterposition.

Wie ich mit Angst arbeite – ein Weg zu den inneren Bildern

Angst ist kein Gegner. Sie weist auf ein inneres Bild hin, das gesehen werden möchte. Sobald dieses Bild erkennbar wird, verliert die Angst ihre Bedrohlichkeit.

Oft wirkt Angst fremd oder unverständlich. Doch die Bilder, die sie auslösen, gehören immer zur eigenen Erfahrung. Wenn ein Mensch erkennt: „Das bin ich – das gehört zu meiner Geschichte.“, entsteht ein Gefühl von verständnisvollem Eigenbewusstsein.

Ein zentraler Schritt dabei ist die Beobachterposition: Der Mensch lernt, nicht in der Angst zu stehen, sondern auf das innere Bild zu schauen, das sie trägt.

  • Bewusste Fremdwahrnehmungen sind innere Bilder, die auch frühere Erfahrungen enthalten können, die wir jedoch beziehungsfrei erleben. Sie beziehen sich nicht auf unser Selbst und bleiben deshalb neutral.
  • Unbewusstes Selbsterleben entsteht, wenn ein inneres Bild aus unserer eigenen Geschichte aktiv wird und wir es automatisch dazu verwenden, eine äußere Sicht auf uns selbst zu erzeugen. Dadurch erhält das Bild eine emotionale Ladung.

Angst entsteht, wenn wir ein solches inneres, aufgeladenes Bild für eine objektive Fremdwahrnehmung halten.

Sobald ein Mensch sein eigenes inneres Bild erkennt, entsteht die beobachtende Haltung von selbst. Diese Beobachterposition ist natürlich, weil die Selbsterkenntnis im Bild derselben inneren Qualität entspricht wie die Selbstwahrnehmung des Beobachters.

Wir reagieren nicht auf die Welt, sondern auf das Bild, das wir von uns selbst in der Welt sehen. Deshalb ist es so wichtig zu verstehen:

  • ● Eine echte Fremdwahrnehmung ist wie ein Blick von außen: klar, nüchtern und ohne die inneren Geschichten, die wir sonst hinzufügen.
  • ● Jede Wahrnehmung des eigenen Selbst von außen ist eine gedachte Vorstellung.
  • ● In jeder Wahrnehmung erkennen wir entweder uns selbst – oder wir erkennen, dass äußere Erscheinungen frei von energetischer Aufladung sind.

Wenn die inneren Bilder gesehen werden, verlieren sie ihre Bedrohlichkeit. Und die Angst verliert ihre Notwendigkeit.

Wenn Sie diesen Ansatz für sich interessant finden oder das Gefühl haben, dass er ein neuer therapeutischer Weg für Sie sein könnte, können Sie gern Kontakt zu meiner Praxis in Kiel aufnehmen.

Häufige Fragen (FAQ)

In meiner Arbeit unterscheide ich zwischen zwei Formen innerer Bilder:
  • Fremdwahrnehmungen – Bilder, die wir von außen übernehmen. Sie sind energetisch neutral.
  • Selbstwahrnehmungen – Bilder aus der eigenen Geschichte. Sie sind immer energetisch aufgeladen.
Angst entsteht häufig dann, wenn ein Mensch ein eigenes, aufgeladenes Bild für etwas Fremdes hält.

Sobald ein Mensch sein eigenes inneres Bild erkennt, entsteht automatisch eine beobachtende Haltung. Diese Beobachterposition ist nicht erzwungen – sie entsteht von selbst, weil man sich wieder als Subjekt erlebt. Dadurch verliert die Angst ihre Bedrohlichkeit, weil das Bild als eigenes erkannt wird.

Jede emotionale Belastung ist eine Selbstwahrnehmung, die über eine Fremdwahrnehmung gespiegelt wird. Wir reagieren nicht auf die äußere Welt, sondern auf das Bild, das wir von uns selbst in der Welt sehen.
  • Eine bewusste Fremdwahrnehmung zeigt immer eine Sicht von außen.
  • Jede Wahrnehmung des eigenen Selbst von außen ist eine gedachte Vorstellung.
  • In jeder Wahrnehmung erkennen wir entweder uns selbst – oder wir erkennen, dass äußere Erscheinungen frei von energetischer Aufladung sind.

Innere Bilder wirken nur so lange bedrohlich, wie der Geist sie für etwas Fremdes hält. In dem Moment, in dem die Psyche erkennt, dass das Bild eine eigene innere Fabrikation ist, fällt die Bedrohung schlagartig weg. Das Bild wird nicht „bearbeitet“ – es verliert seine bedrohende Wirkung, weil der Mensch sich als den Urheber des Bildes erkennt. Dadurch entsteht ein Gefühl von Klarheit und Selbstverbundenheit.